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Studie von KfW und Deloitte

Förderbank: Unternehmen mit Klimaschutz sind erfolgreicher

Verschiedene große Anlagen in einem Chemiewerk, aus der Entfernung über ein Feld aufgenommen.

Dass es noch keine globale CO2-Bepreisung gibt, ist für die staatliche Förderbank KfW kein Grund, regionale Systeme wie den europäischen Emissionshandel abzuschaffen. Gründe dafür legten jetzt die Bank und die Beratungsgesellschaft Deloitte vor.

von Jörg Staude

BDI-Klimakongress

Industrie sieht Klimaschutz nur noch als Ballast

Der Chemiepark von BASF in Ludwigshafen bei Nacht, vom Rhein aus gesehen.

Paradigmenwechsel bei der deutschen Industrie: Früher legte ihr Spitzenverband BDI durchgerechnete Studien zur klimaneutralen Transformation vor – heute stellt die Industrie das Ziel Klimaneutralität selbst infrage, wie der BDI-Klimakongress zeigte.

von Jörg Staude

Der gute Wille

Wir wünschen Erfolg

Kleines Gewässer mit viel grüner Vegetation, darunter Seerosen und Schilf, in der Mitte schwimmt ein weißlicher Schaumbelag auf dem Wasser.

Ein Report zeigt: Europas Umwelt braucht mehr Unterstützung. Sonst bleiben Ziele wie der Stopp des Artensterbens oder der Schutz vor Ewigkeitschemikalien unerreichbar.

eine Kolumne von Joachim Wille

Plastikmüll-Verhandlungen

"Paris-Vertrag" für Plastik auf der Kippe

Ein Äffchen hält eine leere Plastikflasche in den Händen und schaut sie mit menschenähnlicher Neugier an.

Bei UN-Verhandlungen in Genf entscheidet sich ab heute, ob ein weltweites Abkommen gegen die Verschmutzung mit Kunststoffen zustande kommt. Die Umwelt- und Gesundheitsprobleme durch Plastik nehmen zu – der Lobbydruck der Chemie- und Ölindustrie auch.

von Joachim Wille

Trifluoressigsäure

Risiko für die Ewigkeit

Zwei Weingläser stehen auf einem Fass, aus einem Glaskrug wird Weißwein eingegossen.

Die umstrittene Chemikalie TFA ist nun offiziell als fortpflanzungsgefährdend eingestuft. Umweltorganisationen fordern eine sofortige Beschränkung betroffener Pestizide und Auto-Kältemittel. Dabei soll TFA eigentlich das Klima schützen helfen.

von Joachim Wille

Noch kein UN-Plastikvertrag

Rettungsboot der Erdöl-Lobby

Ein einfaches, selbst gebautes Spielzeug-Segelschiff aus einer Plastkflasche und ein paar Plastikteilen.

Plastik ist eine Gefahr für Menschen und Erde, doch beim UN-Gipfel konnten sich die Staaten nicht auf ein Abkommen gegen die Vermüllung einigen. Die fossile Lobby kämpft für mehr Plastikproduktion, und der progressiven Staatenmehrheit fehlt es an politischem Mut.

ein Kommentar von Joachim Wille

Klimaschutzverträge

BASF baut weltgrößte Wärmepumpe

Mit einer Fläche von 13 Fußballfeldern ist der Steamcracker 2 die größte Anlage bei BASF in Ludwigshafen. Seit 1980 spaltet er bei rund 850 Grad Rohbenzin auf. Es entstehen Ethylen und Propylen, Grundstoffe für die Herstellung vieler chemischer Produkte.

Der Chemiekonzern wird in Ludwigshafen die weltweit größte industrielle Wärmepumpe zur Dampferzeugung installieren. Der Trend geht zu immer leistungsstärkeren Wärmepumpen. Deutsche Hersteller liefern bislang ins Ausland.

von Joachim Wille

Chemie und Biodiversität

Plastik schädigt die Bienen

Eine dicke Hummel fliegt auf eine weißrosa Apfelblüte zu.

Nutzinsekten nehmen Nano- und Mikroplastik über Nahrung und Luft auf. Das kann laut einer Studie ihre Funktionen als Bestäuber beeinträchtigen. Das Forschungsteam sieht Risiken für die globale Ernährungssicherheit.

von Joachim Wille

Carbon-Management-Strategie

CCS soll auch Müllverbrennung retten

Große Anlieferungshalle in einer Müllverbrennungsanlage - ein Müllauto fährt rückwärts auf eines der sieben Tore zu, hinter denen der zu verbrennende Müll zu sehen ist.

Beim Übergang von der fossilen zur klimaneutralen Kohlenstoffwirtschaft droht viel Greenwashing. Das macht der Klimareporter° vorliegende Entwurf der Carbon-Management-Strategie der Bundesregierung klar.

von Jörg Staude

Energieintensive Industrie

"Produktions­beschränkungen lösen keine Umweltprobleme"

Viele Einweg-Wasserflaschen aus Plastik in einem Fischernetz.

Statt Verbotsdebatten braucht die Chemiebranche Recyclingquoten und günstige erneuerbare Energie, sagt Markus Steilemann. Der Chef des Covestro-Konzerns über die Plastikkrise, die Kreislaufwirtschaft und die Aussichten der Branche.

Interview: Joachim Wille

Fluorierte Stoffe

Ewigkeitschemikalien im Trinkwasser

Ein Mann steht am Meer und gießt Wasser aus einer Flasche in seinen Mund.

Bei einem Test wurden bedenkliche PFAS in Trink- und Mineralwasser nachgewiesen. Umweltschützer und Wasserwirtschaft fordern ein Komplettverbot, die EU diskutiert darüber. Allerdings stecken solche Stoffe auch in Energiewende-Produkten.

von Joachim Wille

Weltplastikabkommen

Kampf gegen Plastik- und Klimakrise

Plastikmüll und Holzreste liegen zwischen Bäumen in Strandnähe herum.

Die Verhandlungen für ein UN-Plastikabkommen treten ab heute bei einer Konferenz in Ottawa in die entscheidende Phase. Die wichtigste Frage lautet: Wird die Plastik-Produktion begrenzt?

von Joachim Wille

Aus Thermalwasser

Grünes Lithium aus Frankfurt am Main

Werksgebäude, Schornsteine und Leitungen im Industriepark Höchst – Aufnahme aus einiger Entfernung.

Im Industriepark Höchst in der Mainmetropole entsteht eine Anlage, in der der Rohstoff für Elektroauto-Batterien und Solarstrom-Speicher klimafreundlich hergestellt werden soll.

von Joachim Wille

Energieintensive Industrie

Chemie unter Strom

Gebäude und Anlagen des BASF-Chemiewerks in Ludwigshafen am Rhein.

Eine Analyse listet die zwölf Produktionsstätten der chemischen Industrie in Deutschland mit den höchsten CO2-Emissionen auf. Der WWF fordert die Umstellung auf erneuerbare Energien und Kreislaufwirtschaft.

von Joachim Wille

Dekarbonisierung

Methanol – ein Baustein der Energiewende 

Neben einer kleinen Industrieanlage steht ein nicht sehr großes, dunkelgraues Industriegebäude mit der Aufschrift: Carbon Recycling International.

Grünes Methanol könnte als Treibstoff in Schiffen genutzt und Grundstoff einer klimafreundlichen Chemieindustrie werden. Eine isländische Firma arbeitet seit über einem Jahrzehnt an der Technologie.

von Hanno Böck

Weltchemikalienabkommen

Chemikalien werden erstmals global reguliert

Ein taiwanesischer Bauer versprüht einen Unkrautvernichter aus einem halben Dutzend Düsen an einer Metallstange, die mit einer Bambusstange verlängert ist. Er trägt eine einfache Schutzmaske und Handschuhe.

Die Verschmutzung der Umwelt durch Chemikalien verursacht Millionen Tote und große Schäden an den Ökosystemen. Trotzdem gab es bislang kein multilaterales Abkommen, das den Umgang mit Chemikalien regelt. Diese Lücke wurde nun geschlossen.

von Christian Mihatsch

CCS-Technologie

Nun doch ab in die Erde

Mit einer Fläche von 13 Fußballfeldern ist der Steamcracker 2 die größte Anlage bei BASF in Ludwigshafen. Seit 1980 spaltet er bei rund 850 Grad Rohbenzin auf. Es entstehen Ethylen und Propylen, Grundstoffe für die Herstellung vieler chemischer Produkte.

Berater von Bundeswirtschaftsminister Habeck befürworten die unterirdische Verpressung von CO2. Neue Proteste gegen CCS-Vorhaben sind programmiert – dann wohl auch gegen die Regierungsgrünen.

von Joachim Wille

Chemische Pflanzenschutzmittel

Wo gespritzt wird, leiden die Bäche

Herbizid

Das Umweltbundesamt warnt: Kleingewässer sind wegen der Pestizidbelastung weit von einem guten ökologischen Zustand entfernt. Weil ihr Einsatz energieintensiv ist, schaden Pestizide auch dem Klima.

von Joachim Wille

Klimaschutz in der Industrie

"Dirty Thirty": Deutschlands klimaschädlichste Industrien

Blick vom Alsumer Berg auf die Kokerei Schwelgern und das Hochofenwerk Schwelgern.

30 Fabriken sind für ein Drittel aller industriellen CO2-Emissionen verantwortlich, zeigt eine Analyse von WWF und Öko-Institut. Besonders Stahl- und Zementindustrie klagen immer wieder, Prozesse ließen sich kaum dekarbonisieren. Mittlerweile gibt es aber jede Menge Alternativen.

von David Zauner

Plastik

Ein Schubs fürs Recycling

Angespülte Plastikflaschen und Plastikbehälter an einem Strand in Nahaufnahme, im Hintergrund das Schwarze Meer.

Wir müssen Müll mit anderen Augen sehen, ihn als wertvolles Rohstoffreservoir verstehen, aus dem dann wieder neue und möglichst hochwertige Produkte entstehen. Das gilt für die Verbraucher, das gilt aber auch und besonders für die Industrie.

ein Gastbeitrag von Markus Steilemann