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UN-Dekade zur Ökosystem-Renaturierung

"Die Natur ist in der Lage, sich selbst zu heilen"

Tony Rinaudo diskutiert mit einem afrikanischen Gesprächspartner, während beide in einer lockeren Gruppe einen Weg entlang gehen.

Die Trendwende im globalen Naturschutz ist noch zu schaffen, ist sich "Waldmacher" Tony Rinaudo im Interview mit Klimareporter° sicher. Es komme dabei weniger auf das an, was wir tun, als auf das, was wir lassen. Teil 2 und Schluss des Interviews.

Interview: Joachim Wille

UN-Dekade zur Ökosystem-Renaturierung

"Einfach ausgedrückt: Bäume sind Leben"

Tony Rinaudo vor einer aufgeschichteten und gesicherten Steinmauer.

Im Naturschutz brauchen wir ein anderes Herangehen, nicht nur immer mehr gepflanzte Bäume und mehr Geld, sagt der "Waldmacher" Tony Rinaudo im Interview mit Klimareporter°. In Westafrika entwickelte der weltbekannte Australier eine regenerative Methode zur Wiederherstellung von Ökosystemen. Teil 1 des Interviews.

Interview: Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

Essen wir unsere Zukunft auf?

Cornelia und Volker Quaschning nehmen mit Kopfhörern und Mikrofon eine Podcast-Folge auf.

Wir beklagen, dass in den Agrarlandschaften die Vögel sterben und in Brasilien der Regenwald brennt – dabei ist unser Fleischkonsum die Hauptursache. Mit unserer Ernährungsweise lässt sich die Klimakrise nicht aufhalten. Wir müssen darüber reden. Podcast-Folge 20.

eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Serie zur Klima- und Biodiversitätskrise

Die Finanziers des Artensterbens

Verschiedene brasilianische Banknoten, die einen Jaguar, einen Zackenbarsch und die Efígie da República, ein Frauenkopf als Symbol der Republik.

Arten- und Klimaschutz, zwei Seiten der gleichen Medaille – Teil 4: Wenn Unternehmen Regenwälder abholzen oder die Meere leer fischen, geschieht das oft mithilfe von internationalem Kapital. Dieses zurückverfolgen gelingt nur selten, da es häufig aus Steueroasen kommt. Umweltschützer und Wissenschaftler sehen die Zeit gekommen, das zu ändern.

von Benjamin von Brackel

Fischzucht, Umwelt und Klima

Aquakulturen boomen und werden nachhaltiger

Im hüfthohen Wasser stehend schütten zwei Leute einen Damm für eine neue Garnelenzuchtanlage auf.

Immer mehr Menschen essen immer mehr Fisch. Doch viele Meere sind schon überfischt. In dem Dilemma ist die Zucht von Fisch in Aquakulturen eine Lösung. Aber auch diese belasten die Umwelt und indirekt das Klima.

von Christian Mihatsch

Deutlich mehr Schutzgebiete seit 2010

Welt verfehlt trotz Fortschritten Artenschutzziel

Abgeholzte Fläche im brasilianischen Tropenwald.

Oft wird bezweifelt, dass globale Ziele etwa zum Schutz der Artenvielfalt den Aufwand wert sind, diese auszuhandeln. Schließlich ist Umweltpolitik Sache der Staaten und müsste ohnehin stattfinden. Zumindest beim Artenschutz scheinen die Ziele aber durchaus Wirkung gezeigt zu haben.

von Christian Mihatsch

Serie zur Klima- und Biodiversitätskrise

Tiere und Pflanzen als Klimaschützer

Gnus weiden in der Graslandschaft der Serengeti in Tansania, auf der auch einzelne hohe Bäume stehen.

Arten- und Klimaschutz, zwei Seiten der gleichen Medaille – Teil 3: In den internationalen Verhandlungen steht der Artenschutz im Schatten des Klimaschutzes. Dabei ist das eine nicht ohne das andere zu haben. So können geschützte Arten helfen, riesige Mengen Treibhausgase zu vermeiden.

von Benjamin von Brackel

Studie zu regenerativer Rohstoffbasis

Wohlstand soll nachwachsen

Maschinelle Ernte auf einer Weidenplantage.

Die "Bioökonomie" ist dabei, die fossile Wirtschaft abzulösen. Doch dafür braucht sie ökologische Leitplanken, sonst drohen Konflikte mit Artenschutz und Ernährung. Der Umweltverband Nabu fordert zur Einhaltung der Belastungsgrenzen ein eigenes Gesetz.

von Joachim Wille

Windkraft-Studie

Vögel auf Kollisionskurs

Ein Wanderfalke in Nahaufnahme, er breitet die Schwongen aus und zeigt den Kopf mit dem markanten hakenförmigen Schnabel im Profil.

Eine neue Studie von Oldenburger Umweltforschern versucht zu bestimmen, welche Vogelarten durch Windräder besonders gefährdet sind. Es geht darum, durch rechtskonforme Lösungen die Blockade im Konflikt zwischen Windkraft und Artenschutz zu beenden.

von Jörg Staude

Serie zur Klima- und Biodiversitätskrise

Umbruch in der Nordsee

Zwei oben grau und unten rotbraun gefleckte Streifenbarben gründeln in klarem Wasser.

Arten- und Klimaschutz, zwei Seiten der gleichen Medaille – Teil 2: An wenigen Orten der Welt zeigt sich der Wandel der Ökosysteme durch den Klimawandel bereits so stark wie vor der Haustür Europas. Während die profitablen Kaltwasserarten abwandern, kommen aus dem Süden neue Fischarten nach.

von Benjamin von Brackel

Serie zur Klima- und Biodiversitätskrise

Artenschutz im Wartestand

Eine Elefantenherde zieht durch den Tarangire-Nationalpark im Noden Tansanias.

Arten- und Klimaschutz, zwei Seiten der gleichen Medaille – Teil 1: Nicht nur die Zerstörung und Verschmutzung ihrer Habitate setzen Tiere und Pflanzen unter Druck, sondern zunehmend auch der Klimawandel. Der Entwurf für einen Fahrplan für den weltweiten Artenschutz bis 2030 geht darauf aber bisher kaum ein.

von Benjamin von Brackel

Internationale Studie

Klimaschutz am Meeresboden

Ein Fischer hat das volle Schleppnetz geöffnet, und der Fisch ergießt sich auf das Deck des Trawlers.

Überfischung und andere menschliche Einflüsse bedrohen die Weltmeere – und damit auch das Klima. Allein durch die Grundschleppnetzfischerei wird unter Wasser rund eine Milliarde Tonnen CO2 freigesetzt. Abhilfe sollen größere Schutzgebiete schaffen.

von Verena Kern

Monetarisierung von Ökosystemleistungen

Ökonomie der Biodiversität

Ein Wiesenpieper, einem Sperling ähnlich, sitzt auf einem Holzpfahl.

Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist Voraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften. Das hat nun auch ein Bericht des Top-Ökonomen Partha Dasgupta im Auftrag der britischen Regierung festgestellt. Seine Empfehlungen an die Politik bleiben im ökonomischen Mainstream. Aber nur auf den ersten Blick.

ein Gastbeitrag von Reinhard Loske

Brandbrief von 500 Forschern

Energie aus Holz ist kein Klimaschutz

Ein Harvester rückt Stämme in einem Nadelforst.

Gegen die Verwendung von Holz als Energiequelle und Klimaschutzinstrument sprechen sich mehr als 500 Wissenschaftler aus aller Welt aus. Einen entsprechenden offenen Brief sandten sie an die EU und mehrere Staatschefs.

von Jörg Staude

Natürlicher Klimaschutz

Feuchtgebiete auf dem Trockenen

Brände im Pantanal

Für das Klima gehören Feuchtgebiete zu den wichtigsten Biotopen. Dennoch genießen sie nur einen lückenhaften Schutz, auch in Deutschland. Die vor 50 Jahren verabschiedete internationale Ramsar-Konvention konnte den Schwund nicht stoppen.

von Sandra Kirchner

Folgen der globalen Erwärmung

Auf der "Rolltreppe ins Aussterben"

Violettstirn-Brillantkolibri

In Peru lässt sich die Zukunft der Artenvielfalt studieren: Der Klimawandel treibt Vögel in den Tropen die Berge hinauf. Ein Wettbewerb unter den Arten um die kühleren Orte ist in vollem Gang.

von Benjamin von Brackel

Senkenleistung der Land-Ökosysteme

Versagen Wälder und Böden den Klima-Dienst?

Wald, in den Sonnenlicht fällt.

Die Vegetation schluckt fast ein Drittel der menschengemachten CO2-Emissionen. Laut einer Studie könnte es bald nur noch halb so viel sein. Grund ist die Erderwärmung.

von Verena Kern

Seen-Studie

Hitzewellen unter Wasser

Das Ufer eines Sees umgeben von Wald

Der Klimawandel fördert das Aufheizen von Seen, das bedroht die Artenvielfalt und bringt die Ökosysteme der stehenden Gewässer an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Das zeigt eine neue Studie europäischer Umweltforscher:innen.

von Joachim Wille

Gipfel verknüpft Natur- und Klimaschutz

Afrika bekommt Große Grüne Mauer

Ein Mann wässert Baumsetzlinge für ein Aufforstungsprojekt in Nigeria

Klima- und Naturschutz werden meist wie getrennte Themen behandelt. Dabei wären enorme Synergien möglich, wenn man den einen Bereich zugunsten des anderen hebelt. Das gilt zum Beispiel für die "Große Grüne Mauer", einen 8.000 Kilometer langen Wald.

von Christian Mihatsch

Serie: Klimarettung 2021

Ein Programm zur Stabilisierung der Natur!

Moorlandschaft mit viel Wasser, hinter Nadelbäumen geht die Sonne unter.

Was für das 1,5-Grad-Ziel nötig wäre, hat die Welt 2020 fast geschafft – nicht mit Klimapolitik, sondern mit Corona-Lockdowns. Trotzdem kann 2021 ein Startpunkt für die Klimawende werden. In einer Serie zeigt Klimareporter° auf, was dafür passieren muss. Teil 8: Revitalisierung von Ökosystemen.

von Joachim Wille