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Ein nötiger Stachel

"Extinction Rebellion" ist der notwendige Gegenpart zu den konservativen Politikern, die angesichts der neuen Klimabewegung sagen: "Wir haben verstanden" – dann aber nur teure Placebos beschließen, um doch irgendwie weitermachen zu können wie bisher.


Extinction Rebellion-Fahnen vor der Siegessäule
Extinction Rebellion hat heute den Großen Stern in Berlin blockiert. Auch in London und weiteren Städten fanden Aktionen statt. (Foto: Friederike Meier)

XR steht für Extinction Rebellion. Die XR-Aktivisten sehen die menschliche Zivilisation durch den Klimawandel und das Artensterben bedroht.

Sie analysieren ganz richtig: Es gibt nirgendwo auf der Welt Politiker, die die nötigen Maßnahmen ergreifen, um das 1,5-Grad-Erwärmungslimit einzuhalten. Vielmehr steuert der Globus auf eine Heißzeit zu, die unsere Zivilisation in der Tat nicht überleben würde.

Was ist da folgerichtiger als ein "Aufstand gegen das Aussterben".

XR wird keine Massenbewegung werden wie Fridays for Future, die allein in Deutschland bis zu einer Million Leute auf die Straße bringt. Das kann man nach den Blockade-Aktionen am heutigen Montag schon sagen.

Doch die Rebellen sind der notwendige Gegenpart zu den konservativen Politikern, die angesichts der erstarkten Klimabewegung zwar sagen: "Wir haben verstanden." Die dann aber nur ein Klimapaketchen mit (auch noch teuren) Placebo-Maßnahmen schnüren, um doch irgendwie so weitermachen zu können wie bisher.

Wohin das führt, zeigt XR radikal, aber gewaltfrei – mit Verkehrsblockaden, Sich-tot-Stellen, Särgen. Ein nötiger Stachel.

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