Der Kampf gegen Armut und soziale Ungerechtigkeit ist hart und zäh. Dabei könnte alles ganz einfach sein, wenn man nur an den richtigen Stellschrauben dreht, haben Klimaforscher ausgerechnet. Doch dazu müssten sich Politiker mit den mächtigen fossilen Lobbys anlegen.

eine Kolumne von Joachim Wille

Die zunehmende Hitze aufgrund des Klimawandels bekommen vor allem die Städte zu spüren. Stadtplaner müssen sich neu orientieren, um eine Metropole wie Berlin für die höheren Temperaturen zu wappnen. Das heißt: Mehr Grün, mehr Wasserstellen, weniger Beton.

von Benjamin von Brackel

Ein neues Verpackunggesetz ab 2019 und ein neuer Anlauf der Mehrweg-Initiative von Herstellern, Handel und Verbänden: Ob damit dem Vormarsch der Einwegflaschen Einhalt geboten werden kann, ist mehr als fraglich. An wirkungsvolle Maßnahmen wie eine zusätzliche Einweg-Abgabe traut sich die Politik nicht heran.

von Sandra Kirchner

Freihandel und Treibhausgase

Ein Viertel aller Treibhausgase soll auf den Welthandel zurückgehen. Containerschiffe, Öltanker und Frachter bringen Waren im Wert von Milliarden über den Globus und heizen das Klima auf. Nun bremst ein protektionistischer Präsident den Welthandel. Ist Donald Trump ein Klimaschützer wider Willen? Eine Analyse.

von Susanne Götze, Jörg Staude
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Verbündete im Klimaschutz

Die Europäische Union und China sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung für einen anspruchsvollen Klimaschutz aus. Daran, dass die Erklärung nun zustande kam, dürfte auch US-Präsident Trump nicht unschuldig sein.

von Friederike Meier

Volksbegehren gegen Flächenfraß

In Bayern kämpft ein Bündnis gegen die "Betonflut", die in dem Bundesland besonders wütet. Der Flächenverbrauch zerstört nicht nur die schöne Landschaft, er bremst auch den Klimaschutz. Doch das CSU-geführte Innenministerium lehnte die Zulassung des Volksbegehrens ab – und hat heute vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof Recht bekommen.

von Joachim Wille

Dossiers

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Digitale Mobilität

Schreiben an Bundeswirtschaftminister Altmaier

Zehn Umwelt- und Energieminister mit grünem Parteibuch verlangen einen CO2-Mindestpreis. Die Bundesregierung hält sich bei dem Thema weiter bedeckt, wird aber spätestens auf dem diesjährigen Klimagipfel in Katowice Position beziehen müssen.

von Jörg Staude

Kalenderwoche 28: Ein Anstieg bei den Erneuerbaren und ihre Marktfähigkeit allein reichen nicht aus, um den Kohlestrom zu verdrängen, sagt Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft, Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW und Mit-Herausgeberin von Klimareporter°. Dafür braucht es einen strukturierten Kohleausstieg.

Vorsorgende staatliche Klimapolitik schafft nicht nur neue Marktchancen für Gewinner, sondern kümmert sich aktiv und frühzeitig um potenzielle Verlierer. Sie brauchen rechtzeitig Unterstützung für Innovationen, Diversifizierung und Geschäftsfeldentwicklung.

ein Gastbeitrag von Manfred Fischedick, Peter Hennicke

Empfehlungen der Redaktion

Nicht viele Wissenschaftler schaffen es, weit über die Grenzen ihrer eigenen Disziplin hinauszuwirken. Der US-amerikanischen Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom aber ist das gelungen. Mit ihrer Analyse der Gemeingüter gibt sie Menschen das Vertrauen zurück, an ihre eigene Gestaltungsmacht zu glauben.

von Eva Mahnke, Daniel Boese

Ich wurde auf einem Pressefoto mit Luisa Neubauer und anderen weißen Klimaaktivistinnen unsichtbar gemacht. Vor kaum einem halben Jahr ist der ugandischen Klimaaktivistin Vanessa Nakate mehr oder weniger dasselbe passiert. Der Unterschied: Diesmal waren Menschen aus der Klimabewegung verantwortlich. Menschen, die ich Kolleg:innen und Freund:innen nenne.

ein Gastbeitrag von Tonny Nowshin

Beteiligungsverfahren zur Umnutzung von Parkplätzen erreichen offenbar häufig das Gegenteil von dem, was sie wollen. Die gut gemeinten Projekte engagierter Bürger:innen schrecken mehr Menschen ab als sie motivieren. Das ginge auch anders.

ein Gastbeitrag von Anke Borcherding

Meinungen

ein Kommentar von Jörg Staude
ein Gastbeitrag von Charlotte Kaeppel, Nusrat Naushin
eine Kolumne von Joachim Wille

Sitzung der Kohlekommission

Bis in den späten Nachmittag soll sich die heutige Sitzung der Kohle-Kommission hinziehen – wegen einer umfangreichen Tagesordnung. Umweltverbände kritisieren die der Kommission vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten Arbeitsplatz-Angaben für die Braunkohle als nachweislich zu hoch.

von Jörg Staude

Großbritannien darf das AKW Hinkley Point mit öffentlichen Geldern in vielfacher Milliardenhöhe fördern, hat der Europäische Gerichtshof geurteilt. Gegen eine entsprechende Genehmigung der EU-Kommission hatte Österreich mit Unterstützung von Luxemburg geklagt.

von Susanne Schwarz