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Schutzschirm gegen Klimaschäden, Kohlenstoff-Abrüstungsverhandlungen, aufgeheizte See

Beim Klimagipfel in Ägypten wird nun doch offiziell über Schäden und Verluste verhandelt. Eine Initiative fordert einen Nichtverbreitungsvertrag für Kohle, Öl und Gas – ähnlich wie für Atomwaffen. Nord- und Ostsee erwärmen sich viel schneller als die Ozeane.


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Diese Woche im klima update°:

  • Im ägyptischen Sharm el-Sheikh findet derzeit die 27. Weltklimakonferenz, die COP 27, statt. Erstmals steht das umstrittene Thema der "Schäden und Verluste" durch den Klimawandel als offizieller Tagungsordnungspunkt auf der Konferenz-Agenda. Deutschland will 170 Millionen Euro zur Absicherung gegen Klimarisiken geben.

  • Die wichtigste Klimaschutzmaßnahme taucht in offiziellen Konferenzbeschlüssen bislang nur am Rande auf: der Ausstieg aus den fossilen Energieträgern. Eine Initiative wirbt auf der COP 27 für ein Abkommen über die Nichtverbreitung von fossilen Energien – angelehnt an den Atomwaffensperrvertrag. Die Inselstaaten Vanuatu und Tuvalu unterstützen die Initiative, und auch Wissenschaftler:innen können dem Vorstoß einiges abgewinnen.

  • Nordsee und Ostsee haben sich in diesem Jahr stark aufgeheizt – die Temperaturen nehmen hier viel schneller zu als in den Ozeanen. Denn das Wasservolumen von Randmeeren wie der Nordsee und von Binnenmeeren wie der Ostsee ist geringer. Viele Flüsse, die in Nord- und Ostsee münden, bringen zusätzlich warmes Wasser. Die heimischen, kälteliebenden Arten wie Kabeljau oder Seelachs werden verdrängt.

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