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Drei gute Nachrichten zur Klimakonferenz

Brasiliens künftiger Präsident Lula verspricht eine Politik für den Regenwald und das Weltklima. Reiche Länder unterstützen Indonesien beim Kohleausstieg. Große CO2-Emittenten könnten durch die Dynamik der Erneuerbaren ihr Klimaziel übertreffen.


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Die Weltklimakonferenz im ägyptischen Sharm el-Sheikh soll offiziell am Freitag zu Ende gehen, eine Verlängerung gilt aber als wahrscheinlich. Solange wir die Ergebnisse noch nicht auswerten können, lassen wir deshalb Revue passieren, was am Rande passiert ist. Drei gute Nachrichten aus den vergangenen zwei Wochen wollen wir uns angucken.

Diese Woche im klima update°:

  • "Brasilien ist zurück", sagte Brasiliens designierter Präsident Lula bei einem Besuch auf dem Konferenzgelände – umjubelt von Menschenmassen. Die Zeit, in der Brasilien bei Klimaverhandlungen nur blockiert und zu Hause die Rodung des Regenwalds wieder massiv vorangetrieben hat, soll vorbei sein. Wie Lula von der Waldzerstörung als Wirtschaftsbasis wegkommen will.

  • Deal zwischen Industrieländern und Indonesien: Das südostasiatische Land will seinen Kohleausstieg beschleunigen, die reichen Länder mobilisieren dafür 20 Milliarden US-Dollar. So wollen sie die Kraftwerksbetreiber dazu bringen, ihre noch recht neuen Anlagen abzuschalten. Das Geld ist jedoch größtenteils kein Geschenk, sondern wird per Kredit gegeben. Die Absprache erfolgte zum G20-Gipfel auf Bali, wurde aber allgemein als Signal nach Sharm el-Sheikh gewertet.

  • Die Klimaziele der Staaten reichen nicht, das ergeben alle Berechnungen. Doch eine Analyse kam jetzt zu dem Schluss, dass mehrere große Emittenten durch die Entwicklung der erneuerbaren Energien beim Klimaschutz sozusagen aus Versehen schneller sein werden, als es ihr Klimaziel vorsieht.

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