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In Europa droht wegen der Hitzewelle ein Anstieg von Todesfällen. Besonders alte Menschen sind gefährdet. Deutsche Notaufnahmen sind trotz der heißen Tage nicht überfüllt. Seit dem Rekordsommer 2003 haben die Menschen ihr Verhalten angepasst, sagen Ärzte.

von Susanne Schwarz

Ausgediente E-Geräte aus Europa landen in Agbogbloshie in Ghana. Unter erbärmlichsten Bedingungen nehmen Menschen hier alte Monitore und Computer auseinander. Die Dokumentation "Welcome to Sodom", die jetzt in den Kinos läuft, zeichnet das Porträt eines apokalyptisch anmutenden Ortes.

von Sandra Kirchner

Erdüberlastungstag

Am heutigen Mittwoch hat die Welt für dieses Jahr alle Ressourcen aufgebraucht, die sie nachhaltig nutzen könnte. Der Erdüberlastungstag ist in diesem Jahr so früh wie nie. Der Anteil des ökologischen Fußabdrucks, der am schnellsten steigt, ist der CO2-Ausstoß.

von Friederike Meier

Die Deutschen verbrauchen in diesem Sommer übermäßig viel Trinkwasser. Aber selbst am wohl heißesten Tag des Jahres dürfte das Wasser nicht knapp werden.

von Benjamin von Brackel

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

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Das Wetter macht noch immer, was es will, und macht es keinem recht. Die privaten Online-Wetterdienste schwanken zwischen populistischer Panikmache vor "Wüstenklima" oder vernichtendem Starkregen und ranschmeißerischen Jubelarien über "perfektes Grill- und Badewetter". Irgendwie passt das alles nicht zusammen.

eine Kolumne von Georg Etscheit

Eine Flugreise ist das größte ökologische Verbrechen, hieß es kürzlich in der Süddeutschen Zeitung. Da ist zwar etwas dran. Doch die moralische Aufladung der Debatte hilft nicht weiter. Klimaschutz ist eben keine persönliche, sondern vor allem eine politische Frage – die auch politisch gelöst werden muss. Etwa so, wie es bei Brandschutz und Denkmalschutz geschieht.

ein Gastbeitrag von Martin Unfried

Dossiers

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Die Zahl der Klimaanlagen wird sich bis 2050 weltweit vervierfachen, sagen britische Experten in einer Studie voraus. Das braucht viel Energie. Es wird aber nicht reichen, die Effizienz der Geräte zu verbessern.

von Joachim Wille

Klimawirkung von Fleisch und Milchprodukten

Die großen Fleisch- und Molkereikonzerne schädigen das Klima sehr viel mehr, als die Branche behauptet. Wie groß die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist, hat nun eine internationale Studie aufgedeckt – mit erschreckenden Zahlen.

von Verena Kern

Ein gemütlicher Grillabend kann für Gesundheit und Umwelt recht apokalyptisch sein, nicht allein wegen der mitunter fragwürdigen Klimabilanz eines Steaks oder den beim Grillen möglicherweise entstehenden krebserregenden Stoffen – auch die Holzkohle ist wegen ihrer Herkunft aus Tropenwäldern in Verruf geraten.

eine Kolumne von Susanne Götze

Empfehlungen der Redaktion

Immer mehr Menschen verlassen in den USA ihr Zuhause wegen steigender Überschwemmungsgefahr, zeigt eine neue Untersuchung. Selbst Städte wie Miami und Washington sind davon betroffen.

von David Zauner

Extremwetterereignisse häufen sich aufgrund der voranschreitenden Klimaveränderungen. Jeffrey Andrews vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie hat in Tansania erforscht, wie Klimaschock-Erfahrungen die Entwicklung von sozialem Verhalten beeinflussen könnten.

Interview: Conn Heijungs

Mit dem Vermitteln von kognitivem Wissen und dem Vertrauen darauf, was die Wissenschaft sagt, kommen wir beim Klima nicht weiter, sagt die Umweltsoziologin Sarah Kessler. Für sie zeichnete sich vor fünf Jahren schon ab, dass Klima-Kommunikation schwieriger würde.

von Jörg Staude

Meinungen

ein Gastbeitrag von Friederike Schmitz

Der gute Wille

eine Kolumne von Joachim Wille

Wer die richtigen Produkte kauft, kann den Planeten retten. Das erzählt jedenfalls die Industrie den Verbrauchern – und die glauben die "grünen Lügen" nur allzu bereitwillig. Eine bemerkenswerte Dokumentation zeigt ohne viele Zahlen, warum der grüne Konsumismus scheitert.

von Nick Reimer

Die meisten Deutschen sind über die weltweite Umweltzerstörung empört und wollen etwas dagegen tun. Aber es gibt auch die Skeptiker: Hedonisten, Traditionelle und Prekäre – also klassische FDP-, AfD- und Nichtwähler, wenn man die neue Studie zum Naturbewusstsein richtig deutet. Die einen wollen nichts ohne Fun-Faktor machen, die anderen sind altbacken oder frustriert.

eine Kolumne von Susanne Götze