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Alarmierende Studie

Bislang galten 1,5 bis zwei Grad globaler Erwärmung als Sicherheitslinie für das Weltklima. Doch die Gefahrenzone ist offenbar bereits erreicht. Eine neue Studie hat ergeben, dass schon beim heutigen Stand der Erderwärmung einige Kippelemente ausgelöst werden könnten.

von Joachim Wille

Es wird immer heißer, die Gletscher schmelzen immer schneller, die CO2- und Methan-Emissionen erreichen immer neue Rekordwerte. Kommen alle Bemühungen zur Rettung des Weltklimas zu spät? Wo bleibt unser Selbsterhaltungstrieb?

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Kalenderwoche 35: Nach neuesten Erkenntnissen werden schon bei 1,5 Grad Erderwärmung erste Kipp-Punkte des Weltklimas überschritten, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Der jüngste Bericht des Club of Rome erinnert ihn an die Enzyklika "Laudato Si'" von Papst Franziskus, veröffentlicht 2015.

Der Monsun in Pakistan hat kein Ende, weite Teile des Landes stehen unter Wasser. Der Grönländische Eisschild könnte noch mehr zum Anstieg des globalen Meeresspiegels beitragen. Ohne Vermögensumverteilung von Reich zu Arm lässt sich die Klimakatastrophe nicht stoppen.

von Sandra Kirchner, Katharina Schipkowski

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Beim diesjährigen Barcamp Renewables der Energieblogger geht es Mitte November in Kassel um Ideen und Beispiele, wie die Energiewende noch vielfältiger werden kann.

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Bilanz des Deutschen Wetterdienstes

Der Sommer 2022 bot eine Rekordzahl an Sonnenstunden. Vor allem aber war es eine Jahreszeit der Wetterextreme. Zum Ende des meteorologischen Sommers legte der Deutsche Wetterdienst heute seine Bilanz vor.

von Jörg Staude

Internationale Studie in "Nature"

Der Klimawandel bedroht die Meerestiere, gerade auch die zur Ernährung wichtigen, zeigt eine neue Studie. Ohne Klimaschutz sind neun von zehn Arten stark gefährdet. Besonders betroffen sind tropische Küsten-Ökosysteme.

von Joachim Wille

Dossiers

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Bedrohtes Weltnaturerbe

Das Wattenmeer an der Nordseeküste stellt einen einzigartigen, dynamischen Lebensraum mit über 10.000 verschiedenen Arten dar. Im Zuge der globalen Klimakrise gerät das System aus dem Gleichgewicht.

von Hanna Mertens

Die Wissenschaft soll sich auch mit extremen Klimawandel-Szenarien intensiv befassen, fordern Top-Klimaforscher:innen. Die CO2-Emissionen von Amazon steigen, statt zu sinken. Der Klimawandel hat die Juli-Hitzewelle in Großbritannien wahrscheinlicher und stärker gemacht.

von Susanne Schwarz, Sandra Kirchner

Im Bodensee kommen die Sandbänke ans Licht, stellenweise könnte man bald mitten im See stehen. Eine Ursache: mehr Verdunstung. Da geht es dem See nicht anders als den 1,4 Millionen anderen Binnenseen weltweit.

eine Kolumne von Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Länder wie Deutschland müssen mit der Doppelmoral beim Klimaschutz aufhören, fordert Denise Ayebare. Ein Gespräch mit der ugandischen Aktivistin über die leeren Versprechen des globalen Nordens auf dem Klimagipfel in Dubai.

Interview: David Zauner

Die Zerstörung der Heimat oder einer liebgewonnenen Landschaft kann ein Gefühl zwischen Heimweh und Nostalgie wecken, das schwer in Worte zu fassen ist. "Solastalgie" gibt ihm den längst überfälligen Namen. Psycholog:innen raten zu einem aktiven Umgang damit.

von Hanna Mertens

Vom Elektroauto bis zum Smartphone: Nickel ist ein weltweit gefragter Rohstoff. Der Abbau in Guatemala hat schwere Folgen für die Umwelt und die indigenen Gemeinden, sagt Nati Garcia von der Menschenrechtsorganisation Cultural Survival. Die starken Proteste dürfen im globalen Norden nicht ignoriert werden.

Interview: Merle Groneweg

Meinungen

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

ein Gastbeitrag von Claudia Bühler
ein Kommentar von Joachim Wille

Der gute Wille

eine Kolumne von Joachim Wille

Die Nutzer-Lobby plädiert vehement für eine intensive Forstbewirtschaftung. Das ist klimapolitisch kontraproduktiv und entspricht nicht dem Stand der Wissenschaft. Alte Bäume binden über ihre Lebenszeit hinaus aktiv CO2 und sind deshalb für einen bewohnbaren Planeten unverzichtbar.

ein Gastbeitrag von Sven Selbert

Vier Jahre lief das Forschungsprojekt zum Wert der Natur. Nun ist sie da, die Bibel der Naturschützer. Doch was macht die Welt damit? Erstmal das Gipfeltreffen dazu verschieben.

eine Kolumne von Joachim Wille