Klaffende Klimaschutzlücke, schwacher Amazonaswald, glücklicher Planet

Die Staaten müssen mehr Tempo machen, wenn sie das Leben rettende 1,5-Grad-Ziel noch schaffen wollen. Teile des Amazonas-Regenwaldes setzen bereits mehr CO2 frei, als sie aufnehmen. Und wie sich Wohlergehen messen lässt, darüber reden diese Woche Sandra Kirchner und Lena Wrba.


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Diese Woche im klima update°:

  • Die Lücke zwischen den Klimaplänen der Staaten und dem 1,5-Grad-Ziel ist riesig. Um das Ziel zu erreichen, muss das Tempo beim Klimaschutz versiebenfacht werden. Das geht aus dem Emissions Gap Report hervor, den das Umweltprogramm der UN diese Woche vorgelegt hat.

  • Eigentlich ist der Regenwald am Amazonas eine CO2-Senke, das heißt, er nimmt klimaschädliches CO2 aus der Luft auf. Aber das könnte sich gerade ändern. Wegen Dürren und Rodungen ist die Kapazität des Waldes zur Aufnahme von CO2 schon deutlich reduziert, heißt es in einem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie. Teile des Regenwalds sind sogar zu einer CO2-Quelle geworden. 

  • Wohlstand wird bislang vor allem am Wirtschaftswachstum gemessen. Der Happy Planet Index stellt dagegen Nachhaltigkeit und das Glück der Menschen in den Mittelpunkt.

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