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Schrille AKW-Debatte, unterschätzter Wille für Klimaschutz, evangelische Klimapläne

FDP und Union berufen sich auf Greta Thunberg, um die Atomkraftwerke länger laufen zu lassen. Die meisten Menschen unterschätzen die Handlungsbereitschaft ihrer Mitmenschen beim Klimaschutz. Die evangelische Kirche gibt sich eine Klimaschutzrichtlinie.


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Diese Woche im klima update°:

  • Aufgeheizte Debatte: Was eigentlich undenkbar schien, ist diese Woche eingetreten. Liberale und konservative Politiker:innen feiern Greta Thunberg und sehen die Klimaaktivistin auf ihrer Seite – in Sachen Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Dabei hatte Thunberg lediglich gesagt, dass sie es für eine schlechte Idee halte, auf Kohle zu setzen, wenn man noch laufende AKW hat.

  • Klimapsychologie: Geht es um Klimaschutz, leben viele Menschen in einer "falschen sozialen Realität". Sie unterschätzen die Handlungsbereitschaft ihrer Mitmenschen teilweise drastisch, zeigen psychologische Studien. Das Problem: Durch die Fehleinschätzung sinkt die Motivation für klimafreundliches Verhalten.

  • Evangelische Klimapläne: In Gottesdiensten sollen evangelische Pfarrer:innen jetzt auch über die Klimakrise sprechen. Das und weitere Maßnahmen hat die Evangelische Kirche in Deutschland nun in einer Klimaschutzrichtlinie festgelegt. Geplant ist unter anderem Treibhausgasneutralität bis 2045. Den Christians for Future geht das nicht weit genug.

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