Bauern sollen dafür honoriert werden, wenn sie nachhaltig ackern. Das Konzept der "Regionalwert-Leistungsrechnung" buchstabiert das aus. Erste Praxiserfahrungen zeigen, wie umfangreich die unbezahlte Arbeit ist.

von Joachim Wille

Die Deutsche Bahn will Bahncard-Besitzer mit einer CO2-Einsparung klimagefühlt beglücken. Über eine gute Nachricht, von der bei genauem Hinsehen kaum etwas übrig bleibt.

ein Kommentar von Jörg Staude

Kalenderwoche 6: Für Klimaneutralität mag die CO2-Abscheidung nötig sein, aber nicht im Energiesektor, erklärt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Herausgeberratsmitglied von Klimareporter°.  Er macht drei Vorschläge, um die Erneuerbaren-Förderung auch künftig zu finanzieren.

Bei der Kernfusion wird derzeit viel Geld verbrannt. Für den Klimaschutz kommt die Technologie zu spät, sie ist viel zu teuer und als Backup für Sonne und Wind ungeeignet. Warum sehen viele darin trotzdem eine Alternative für die Energiewende?

eine Kolumne von Volker Quaschning
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Der Umweltökonom Sophus zu Ermgassen über die Möglichkeiten, private Investitionen für den Schutz der Artenvielfalt nutzbar zu machen.

Interview: Christian Mihatsch

Öffentliche Ladeinfrastruktur

Noch langsamer als die Neuzulassungen von Elektroautos ist zuletzt der Ausbau der zugehörigen Infrastruktur gewachsen. Das Ziel von 15 Millionen E‑Pkw bis 2030 ist gefährdet.

von Joachim Wille

Dossiers

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Digitale Mobilität

Solarindustrie in Deutschland

Die heimische Photovoltaik-Industrie kommt immer stärker unter Druck. Auch Heckert Solar in Chemnitz droht die Schließung. Die Ampel-Regierung darf dem Niedergang nicht länger einfach nur zusehen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Weniger als ein Drittel der angebotenen Photovoltaik-Projekte erhielt bei der jüngsten Ausschreibung der Bundesnetzagentur einen Zuschlag. Mittels dreier Hebel kann die Ampel-Regierung das kurzfristig ändern.

eine Kolumne von Oliver Hummel

Die einst geplanten knapp 24.000 Megawatt neue Gaskraftwerke werden durch 10.000 Megawatt "H2‑ready"-Anlagen und einen Kapazitätsmarkt ersetzt. An der heutigen Einigung zur Kraftwerksstrategie kritisieren Fachleute und Verbände das Festhalten an fossilem Erdgas.

von Jörg Staude

Empfehlungen der Redaktion

Studie zu Arten- und Klimaschutz

Ein Forschungsteam empfiehlt, die Hälfte der globalen Landmasse unter Naturschutz zu stellen. Menschenrechtsorganisationen haben Einwände. Sie warnen vor der Vertreibung von Millionen Menschen.

von Susanne Schwarz

Verkehrsforscherin kritisiert Klimastudien

Männer geben ihr Geld eher für klimaschädliche Dinge aus als Frauen, sagen Studien. Für Mobilitätsforscherin Meike Spitzner liegt der Kern des Problems aber tiefer: in Strukturen, die einen großen Teil des Lebens und Wirtschaftens unsichtbar machen.

von Sandra Kirchner

Lässt sich das 1,5-bis-zwei-Grad-Limit vorübergehend überschreiten und später durch "negative Emissionen" doch noch einhalten? Vielleicht – aber dann nur auf Kosten der Biodiversität, ergibt eine Studie. Und auch die Rückholtechnologien selbst setzen die Artenvielfalt aufs Spiel.

von Verena Kern

Meinungen

ein Gastbeitrag von Gesa Steeger, Stella Hesch
eine Kolumne von Joachim Wille

Der Anteil der freiwilligen Zahlungen aus der Bevölkerung für Umweltprojekte ist noch gering, aber ausbaufähig. Ein Verbraucherzentralen-Ratgeber zeigt, worauf es dabei ankommt.

von Joachim Wille

In Zukunft kann es hierzulande häufiger passieren, dass Photovoltaikanlagen auf trockengelegten Mooren entstehen – ohne dass die Moore wiedervernässt werden. Naturschützer:innen und Expert:innen sind besorgt.

von Leonie Vogelsang