Zukunft der Braunkohlewirtschaft

Mit dem Ende der Kohleverstromung kommt die gesamte Braunkohlewirtschaft in der Lausitz an ihr Ende. Die Kohlevergasung als ein neues Standbein der Region zu entwickeln, diese Hoffnung dämpft Klaus Freytag, Lausitz-Beauftragter der brandenburgischen Landesregierung. Dennoch soll die Lausitz Energieregion bleiben, aber dann mit den Erneuerbaren. Teil 1 des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Wer Kohlendioxid in die Atmosphäre bläst, muss für die Kosten, die er der Gesellschaft damit aufbürdet, nach wie vor kaum geradestehen, zeigt eine Studie der OECD. Unter den 42 untersuchten Ländern landet Deutschland zwar im Mittelfeld, macht aber seit Jahren keinerlei Fortschritte mehr.

von Verena Kern

Drei Jahre Abgas-Skandal

Vor drei Jahren wurde bekannt, dass der VW-Konzern illegale Abschalteinrichtungen bei seinen Diesel-Pkw eingebaut hat. Auch andere Hersteller haben die Schummel-Software verwendet, doch die Politik zeigt kaum Interesse an einer Aufarbeitung. Umweltschützer und Verkehrsexperten sprechen von Totalversagen.

von Sandra Kirchner

Bauen mit Naturstoffen

Trotz Bauboom entsteht nicht genug bezahlbarer Wohnraum in Kigali. Ein deutsch-ruandisches Unternehmen will das ändern – mit Häusern aus Stroh. Ein Bericht aus Ruanda.

von Sandra Kirchner
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Der gute Wille

Rund zwölf Quadratmeter beansprucht ein Auto – und blockiert knappen Raum in den Städten. Parkplätze lassen sich zwar umwidmen, doch getan ist es damit nicht.

eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 37: Wenn wir 100 Prozent Erneuerbare wollen, kann die Energieversorgung nicht nur Aufgabe der ländlichen Räume sein, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitherausgeber von Klimareporter°. Auch in den Ballungsräumen lässt sich viel für klimafreundliche Mobilität und Energieversorgung tun.

Dossiers

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Digitale Mobilität

Was den Speicher-Boom bremst

Stromspeicher sind für den Umbau des Energiesystems langfristig unabdingbar. Bevor die Energiepuffer aber großflächig zum Einsatz kommen können, müssen die komplexen Abgabenregelungen rund um den Strom erst noch überarbeitet werden.

von Frank-Thomas Wenzel

Neubauten nur noch mit Solardach

Tübingens Oberbürgermeister macht die Nutzung der Photovoltaik zur Pflicht. Wer selbst nicht investieren möchte, kann sein Dach auch anderen überlassen.

von Bernward Janzing

Laut einer Analyse im Auftrag von Greenpeace fehlen dem Braunkohlekonzern Leag Milliarden für die Renaturierung der Lausitzer Tagebaue. Mittlerweile scheinen die Landesregierungen in Brandenburg und Sachsen aber aufgewacht zu sein.

von Friederike Meier

Empfehlungen der Redaktion

Die Erderhitzung noch bei 1,5 Grad zu halten, würde an ein Wunder grenzen. Das kann man dem neuen Bericht des Weltklimarats entnehmen. Entscheidende Punkte haben die Regierungen aber aus der üblichen Zusammenfassung herausverhandelt. So kann das nichts werden.

eine Kolumne von Verena Kern

Der Kampf um Lützerath ist vorbei, der Kampf um den Ausstieg aus der fossilen Energiewelt, um den sozialen Frieden und um Demokratie geht weiter. Fünf Jahre und fünf Tage, die ein neues Kapitel der Klimabewegung aufschlugen – divers wie nie, geeint wie nie. Ein Widerstands-Tagebuch.

von Barbara Schnell (Lützerath)

Klimaanpassung für Bäume

Die "Splittzylinder-Technik" soll kränkelnden Stadtbäumen in Zeiten des Klimawandels helfen. Karlsruher Forscher wollen jetzt Kommunen und Bürger für die einfache Methode begeistern. Für den Wald ist sie allerdings zu aufwändig.

von Joachim Wille

Meinungen

ein Kommentar von Jörg Staude
ein Gastbeitrag von Charlotte Kaeppel, Nusrat Naushin
eine Kolumne von Joachim Wille

Der Umweltausschuss des EU-Parlaments spricht sich dafür aus, dass Autobauer den CO2-Ausstoß ihrer Flotten im Laufe des kommenden Jahrzehnts um 45 Prozent senken müssen.

von Susanne Schwarz

Umweltbilanz des Autoteilens

Nur sehr wenige Carsharing-Nutzer schaffen ihren eignen Pkw ab, zeigt eine aktuelle Studie. Unter dem Strich wächst die Fahrzeugflotte durch das Angebot der geteilten Autos sogar an. Das gilt allerdings nur für das sogenannte Free-Floating-Carsharing. Bei einer konsequenten Verkehrswende würden die Nachteile entfallen.

von Joachim Wille