Drei Tipps für nachhaltiges und modernes Wohnen

Nachhaltiges Wohnen liegt voll im Trend – und geht zugleich mit einigen unangenehmen, aber essenziellen Fragen einher, die man sich regelmäßig stellen sollte, um den eigenen Lebensstil kritisch zu reflektieren.


Massivholzmöbel aus heimischen Hölzern wie Eiche oder Kastanie sind unproblematisch, was Emissionen angeht. (Foto: Linetti)

Was braucht man wirklich zum Leben? Und wo kann gespart werden? Diese zwei Fragen helfen, mit den endlichen Ressourcen des Planeten Erde verantwortungsvoll und im Hinblick auf zukünftige Generationen selbstlos umzugehen.

Wer nach dem nachhaltigen Hausbau auch ökologisch einrichten und wohnen möchte, wird überrascht feststellen, dass nachhaltiges Wohnen nicht bieder oder alternativ daherkommt, sondern durch moderne Designelemente besticht.

Natürliche Materialien sorgen für eine gute Wohnatmosphäre und leisten einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Und so kann es gehen:

Ökologisch wohnen für ein sauberes Gewissen

Die Auswahl der richtigen Möbel ist eine Frage von Geschmack und Budget – und sollte den Nachhaltigkeitsaspekt unterstreichen. 

Am besten ist es, man wählt qualitativ hochwertige Möbel, die im Design absolut zeitlos sind und verschieden kombiniert werden können. Eine wichtige Facette nachhaltigen Lebens und Wohnens ist es, dass die Möbel so selten wie möglich ausgetauscht werden müssen.

Wer Vintage liebt, haucht gebrauchten Möbeln durch Restaurierung oder Reparatur ein neues, zweites Leben ein. Beim Restaurieren unbedingt auf schadstoffarme Materialien achten! Second-Hand-Möbel finden sich online, in bestimmten Geschäften oder ganz klassisch auf dem Flohmarkt.

Wenn aus Flaschen und Fahrradschläuchen Möbel werden, spricht man von Upcycling, einem Trend der letzten Jahre, der in die heimischen Wohnräume Einzug gehalten hat. Vom Studentenwohnungs-Chic mit Obstkistenhockern und Palettenbett bis hin zu edler Designereinrichtung sind der Phantasie hier keine Grenzen gesetzt.

Accessoires aus Naturstein, Holz oder Kork lassen das Zuhause wohnlich und gemütlich wirken, ohne die Umwelt zu belasten.

Nachhaltige Materialien sehen nicht nur gut aus, sie sind auch unproblematisch in Bezug auf Emissionen und schadstoffarm verarbeitet. Das gilt insbesondere für Massivholzmöbel aus heimischen Hölzern wie Eiche oder Kastanie.

In jedem Fall gilt: Finger weg von Tropenholz! Hier ist der Lieferweg zu lang und die Abholzung zerstört den Regenwald.

Nachhaltige Einrichtungsgegenstände haben den großen Vorteil, dass es sich hier nie um Massenware vom Fließband handelt, sondern um sorgfältig gestaltete Einzelstücke. So lässt sich auch ein Kinderzimmer liebevoll und umweltfreundlich einrichten.

Energie sparen – den Planeten bewahren

Alte Küchengeräte sind wahre Stromschlucker – und das, ohne dass ihre Besitzer etwas davon mitkriegen. Wichtig für den Umweltschutz (und den eigenen Geldbeutel) ist es deshalb, in moderne Haushaltsgeräte zu investieren.

Der neue Herd, die Waschmaschine und alles andere sollte dabei mindestens die Energieeffizienzklasse A++ oder idealerweise eine höhere Klasse aufweisen.

Wer sich mit dem Kauf neuer Haushaltsgeräte näher beschäftigt, ist gut beraten, sich umfassend zu informieren. Neben Haushaltsgeräten mit neuen Technologien, zum Beispiel Garen mit elektromagnetischen Wellen, beginnt nachhaltiges Wohnen auch schon bei bereits vorhandenen Elektrogeräten, von denen jeder Haushalt unzählige hat.

Der Autor

Beim Einrichtungsexperten für massive Vollholzmöbel Linetti ist Martin Krebs – als Teil der Geschäftsführung – vor allem in der Produktentwicklung tätig. Dabei steht für ihn die Nachhaltigkeit an erster Stelle. Entsprechend diesem Credo versucht er stets im Alltag als gutes Beispiel voranzugehen. (Foto: Linetti)

Zunächst sollte man den Standby-Modus vermeiden. Für viele gehört er zum komfortablen Standard, doch die Geräte fressen durch den Standby-Betrieb oft sogar mehr Energie als durch die Benutzung. Bei Fernseher und Computer gilt es, öfter mal den Stecker zu ziehen oder Stromleisten mit Netzschalter zu verwenden. Ein Klick und das Gerät ist vom Strom getrennt.

Auch verschiedene Stromanbieter zu vergleichen kann sich lohnen. So lassen sich nicht nur bessere Tarife finden, sondern vor allem sollten unabhängige Anbieter, die ihren Strom überwiegend oder ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen gewinnen, den Vorzug gegenüber Kohlestrom und Co erhalten.

Zuletzt sollte darauf geachtet werden, dass nicht wortwörtlich das Geld aus dem Fenster geworfen wird. In alten Häusern wird nämlich oft sozusagen aus dem Fenster geheizt. In diesem Fall spart man mit einem Austausch bares Geld und tut gleichzeitig dem Planeten etwas Gutes. Neue Häuser sollten hingegen schon über gut isolierte Fenster verfügen.

Beim Zähneputzen die Welt retten

Helden des Alltags denken auch im Badezimmer nachhaltig. Das beginnt mit der Einrichtung: Holz ist auch für Badezimmer im Kommen, ist robust und umweltfreundlich und in der Pflege absolut unkompliziert.

Im Badezimmer kommen ebenfalls recyclebare und natürliche Materialien zum Zug. Holz und Keramik sind natürlich und sehen gut aus, auch Glas und Edelstahl hinterlassen nur einen geringen ökologischen Fußabdruck. Schöner noch: Naturstein wie Kalk, Granit oder Marmor in Betracht ziehen.

Lehmfarben und -putze tragen zur Regulierung des Raumklimas bei und wirken aktiv gegen Schimmelpilz. Lehm ist außerdem ein Naturbaustoff und für ökologisches Wohnen eine gute Alternative.

Qualitativ hochwertige Möbel im zeitlosen Disign können immer wieder neu kombiniert werden. (Foto: Linetti)

"Wasser stopp!" statt "Wasser Marsch!" heißt es für den Umweltschutz. Wer die Natur liebt, spart Wasser im Badezimmer. Das ist möglich, indem das Wasser während des Zähneputzens oder des Einseifens unter der Dusche schlicht und einfach abgestellt wird, aber auch dank innovativer Badezimmermöbel.

Denn wassersparende Armaturen und sparsame Duschköpfe helfen, Kosten zu senken und Ressourcen zu schonen. Und auch Spülkästen mit Wassersparfunktion tragen dazu bei, dass wertvolles Wasser nicht verschwendet wird.

Wer darüber hinaus im Badezimmer auf umweltschonende Produkte setzen möchte, vermeidet Plastik und greift stattdessen zu Wattestäbchen oder Zahnbürste aus Bambusholz. Dekorieren lässt sich mit Stein, Glas und Holz statt Kunststoff.

Handtücher aus Bio-Baumwolle sind ebenfalls nicht nur ökologisch nachhaltig, sondern auch frei von Pestiziden und anderer Chemie. Gleichzeitig werden die Arbeiter geschützt und Kleinbauern unterstützt. So setzt man mit Handtüchern aus Bio-Baumwolle ein echtes Statement.

Dieser Beitrag wurde nicht von der Redaktion erstellt. Er ist in Kooperation mit dem Möbelhaus Linetti GmbH aus Kärnten in der Rubrik Advertorials erschienen.