Die energetische Sanierung soll steuerlich gefördert werden – doch nun hat Bundesfinanzminister Scholz in seinem Haushaltsentwurf keinen Etat dafür vorgesehen. Auf den Berliner Energietagen sind sich die Experten aber weitgehend einig, dass die Gebäudesanierung einen Steuerbonus braucht.

von Sandra Kirchner

Klima-Skeptizismus in den Medien

Wenn in den USA ein Präsident gewählt wird, der schon im Wahlkampf nachgewiesenermaßen gelogen und die Wahrheit verdreht hat, spricht das dafür, dass viele seiner Wähler schon im Fake-News-Zeitalter leben – gerade auch beim Thema Klimawandel. Der Kommunikationswissenschaftler Professor Michael Brüggemann über Klima-Journalismus in schwierigen Zeiten.

Interview: Joachim Wille

Steigender Meeresspiegel

Die Malediven gelten als Paradies, ihren Besuchern versprechen sie die Sonnenseite des Lebens. Doch das stimmt eigentlich nur für die Touristen. Die Bewohner des kleinen Inselstaats leiden hingegen schon heute unter Klimawandel und steigendem Meeresspiegel. Fehlender Umwelt- und Klimaschutz machen die Lage noch schwieriger. Eine Reportage aus Laamu, Malé und Hulhumalé (Malediven).

von Verena Kern

Nicht nur für Deutschland brachte der April Wetterextreme. Während hierzulande die Monatstemperatur um fünf Grad über dem langjährigen Mittel lag, litten Länder in Asien und Afrika unter Überschwemmungen, Stürmen und anhaltender Hitze.

von Jörg Staude
Anzeige

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben?

Wir haben da was für Sie. Unser Newsletter klimareporter° kompakt informiert Sie wöchentlich über unsere wichtigsten Neuigkeiten. Hier können Sie ihn kostenlos abonnieren:

Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein.
Bitte bestätigen Sie.
Ungültige Eingabe

Schwache Grenzwerte

Aus den Schornsteinen von Kohlekraftwerken kommen Stoffe, die sich großräumig verteilen und teils schwere Krankheiten begünstigen. Eine deutliche Reduzierung wäre ohne Versorgungsprobleme möglich, denn Deutschland produziert riesige Stromüberschüsse.

von Susanne Schwarz

Kalenderwoche 18: Die Stromliberalisierung war ein Erfolg, doch jetzt droht ein Rollback mit zwei Megakonzernen für Erzeugung und Netze, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von Klimareporter°.

Dossiers

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Digitale Mobilität

In nur vier Monaten hat Deutschland sämtliche für 2018 zur Verfügung stehenden Ressourcen verbraucht. Den Rest des Jahres leben wir Bundesbürger auf Kosten von Menschen, die ärmer sind als wir oder erst noch geboren werden.

eine Kolumne von Joachim Wille

Kohle- und Atom-Ausstieg

Inzwischen ist es alternativlos: Nur wenn die Kohleverstromung bis 2020 halbiert wird, kann Deutschland sein Klimaziel noch einhalten. Ein Abschaltkonzept für gut 20.000 Megawatt Braun- und Steinkohle samt beschleunigtem Atom-Ausstieg legte der Umweltverband BUND heute vor.

von Jörg Staude

In der geplanten Strukturwandelkommission wollen auch die Anwohner der Tagebaugebiete mitreden. In einem offenen Brief an Wirtschaftsminister Altmaier fordern sie mindestens zwei Sitze in der Kommission.

von Verena Kern

Empfehlungen der Redaktion

Vom Elektroauto bis zum Smartphone: Nickel ist ein weltweit gefragter Rohstoff. Der Abbau in Guatemala hat schwere Folgen für die Umwelt und die indigenen Gemeinden, sagt Nati Garcia von der Menschenrechtsorganisation Cultural Survival. Die starken Proteste dürfen im globalen Norden nicht ignoriert werden.

Interview: Merle Groneweg

Der Stadtförster Dietrich Henke versucht, seinen Wald im Süden Brandenburgs an den Klimawandel anzupassen. Hilfe bekam er dabei ausgerechnet von einem Sturm. 

von Friederike Meier

Baupolitik, Flächenfraß und Klima

Der Boden ist der zweitgrößte Kohlenstoffspeicher der Erde. Wird er versiegelt, trägt das zum Klimawandel bei. Doch die Bauwut in Deutschland ist ungebremst. Dafür sorgt auch die Bundesregierung: mit Einfach-Baurecht, Pendlerpauschale, Baukindergeld und Vorrang fürs Auto.

von Katja Dombrowski

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
ein Kommentar von Jörg Staude

Den Stickoxidbelastungen können Stadtbewohner nur schwer entkommen, sagt die Epidemiologin Alexandra Schneider. Deshalb sollte der Grenzwert abgesenkt werden, so die Wissenschaftlerin vom Helmholtz-Zentrum München.

Interview: Jörg Staude

Neun von zehn Menschen atmen zu viele Schadstoffe ein, warnt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Luftverschmutzung ist jedes Jahr für Millionen vorzeitige Todesfälle verantwortlich. Offene Kochstellen, Kohlekraftwerke und Verkehr sind die Hauptquellen.

von Joachim Wille