Zwischen Klimakrise und Energiewende

Verfehlte Klimaziele, verspätete Kohlekommission, Klimaklagen, Proteste gegen die Rodung des Hambacher Waldes, der dramatische Unterschied zwischen 1,5 und zwei Grad, ein lang anhaltender Sommer mit rekordverdächtigen Temperaturen und extremer Dürre und weiter steigende Emissionen: Klimapolitisch war 2018 ein ereignisreiches Jahr.

von der Klimareporter°-Redaktion

Nachdem vor wenigen Tagen Unbekannte Steine und Pyrotechnik auf RWE-Mitarbeiter geworfen hatten, durchsuchte die Polizei am Freitag Klimaaktivisten um den Hambacher Forst. Dabei sprühte sie auch Pfefferspray in einen geschlossenen Raum, um Personen herauszutreiben.

von Susanne Schwarz

Die warme Weihnacht hat vielen Skilift-Betreibern einen Strich durch die Rechnung gemacht: Da hatte man gerade aus Unmengen von Wasser und Strom Schnee produziert und auf den Bergen platziert, da machten die Plusgrade schon wieder grauen Matsch daraus. Der Klimawandel bringt der Branche Probleme – doch die scheint das nicht wahrhaben zu wollen.

eine Kolumne von Joachim Wille

Extremsommer, Kohlekommission, Hambacher Forst: In den großen Talk-Formaten der deutschen TV-Landschaft ging es 2018 öfter um Klimaschutz und Klimawandel als im Vorjahr, hat das Online-Magazin klimafakten.de ermittelt. Im Vergleich zu anderen Themen bekommt das Klima jedoch weiterhin sehr wenig Sendezeit.

von Susanne Schwarz
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Britische Hilfsorganisation legt Bericht vor

Extreme Wetterereignisse haben in diesem Jahr weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Viele Wetterextreme wurden durch den Klimawandel wahrscheinlicher.

von Friederike Meier

Die fortgesetzte Braunkohleförderung fügt den Ökosystemen beträchtlichen Schaden zu. Es gibt aber einen Ausweg: Das Bundesberggesetz muss von Juristen umweltfreundlicher interpretiert werden, außerdem sollte Klimaschutz darin Einzug halten.

ein Gastbeitrag von Ryan Rafaty, Sugandha Srivastav und Björn Hoops

Dossiers

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Digitale Mobilität

Geringe Sammelmengen bei Elektro-Altgeräten

Zwei Millionen Tonnen Elektrogeräte werden jedes Jahr in Deutschland verkauft. Nur ein Bruchteil der Altgeräte wird ordnungsgemäß wiederverwertet oder recycelt. Ab 2019 muss Deutschland aber mehr Elektroschrott einsammeln und recyceln.

von Sandra Kirchner

Weihnachten bedeutet hierzulande immer auch eine Verpackungsorgie. Ein Sinnbild für die Gesamtsituation: Die Deutschen liegen mit ihrem Konsum 100 Prozent über dem weltweiten Durchschnitt, wie eine neue Studie zeigt.

eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 51: Ökologisch nachhaltige Städte sind die Zukunft, die wir angesichts des fortschreitenden Klimawandels brauchen, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitherausgeber von Klimareporter°. Für Mühlhaus hat der neue bayerische Energieminister einen "Fehlstart" hingelegt.

Empfehlungen der Redaktion

Die Erderhitzung noch bei 1,5 Grad zu halten, würde an ein Wunder grenzen. Das kann man dem neuen Bericht des Weltklimarats entnehmen. Entscheidende Punkte haben die Regierungen aber aus der üblichen Zusammenfassung herausverhandelt. So kann das nichts werden.

eine Kolumne von Verena Kern

Steigender Energieverbrauch

Diese Woche wurde der weltweit heißeste je gemessene Tag verzeichnet. Schon heute laufen auf dem Planeten zwei Milliarden Klimaanlagen, bis 2050 könnten es sieben Milliarden werden. Doch es gibt Möglichkeiten, schonender zu klimatisieren.

von Joachim Wille

Kann ein Leuchtturm fern vom Meer Wandel bewirken? Ja, sagt der britische "Artivist" John Jordan. Transformation entsteht nicht, weil die Menschen die Fakten kennen, sondern weil sie träumen.

von Eva Mahnke

Meinungen

ein Gastbeitrag von Julian Horn

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning

Wetterdienst zieht Jahresbilanz

Wenige Tage vor dem Jahreswechsel bestätigt der Deutsche Wetterdienst, dass seit Beginn der deutschlandweiten Messungen kein Jahr so warm war wie 2018. Unterdessen gehen die Schülerstreik-Aktionen für ernsthafte Klimapolitik weiter.

von Sandra Kirchner

Trockengelegte Moore zu renaturieren kann viele Treibhausgase verhindern. Die Wiedervernässung von Torfböden wird deshalb als vielversprechende Klimaschutzmaßnahme gehandelt. Allerdings könnte der Klimawandel den Umweltschützern einen Strich durch die Rechnung machen.

von Svea Busse